Bedford-Strohm würdigt Merkels Verdienste

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für entscheidende Verdienste für die Humanität in Deutschland als Vorbild für die kommende Bundesregierung gewürdigt. 
Augsburg – Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für entscheidende Verdienste für die Humanität in Deutschland als Vorbild für die kommende Bundesregierung gewürdigt. "Das Ausscheiden von Angela Merkel aus der deutschen Politik ist eine grundlegende Zäsur", sagte Bedford-Strohm der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagsausgabe). "Für mich bleibt der stärkste Satz ihrer Zeit als Kanzlerin der Satz vom September 2015: 'Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land'", betonte der Landesbischof von Bayern.

Heinrich Bedford-Strohm (Foto: Spernol)

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für entscheidende Verdienste für die Humanität in Deutschland als Vorbild für die kommende Bundesregierung gewürdigt. „Das Ausscheiden von Angela Merkel aus der deutschen Politik ist eine grundlegende Zäsur“, sagte Bedford-Strohm der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstagsausgabe). „Für mich bleibt der stärkste Satz ihrer Zeit als Kanzlerin der Satz vom September 2015: ‚Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land'“, betonte der Landesbischof von Bayern.

„Für die Zeit nach ihr geht es darum, dieses Bekenntnis zur Humanität als Grundorientierung unseres staatlichen Handelns in den konkreten politischen Entscheidungen ernst zu nehmen“, forderte Bedford-Strohm. „Dazu gehört, dass wir den Interessen der Menschen in anderen Teilen der Welt und den Interessen der Menschen, die zukünftig leben, das gleiche Recht einräumen wie unseren eigenen“, fügte er hinzu. „Für alles politische Handeln gilt die goldene Regel Jesu: Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.“

kna

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