Amigonianer in Gladbeck: Helfen, wo’s brennt

Die „Casa Amigo“ der Amigonianer hilft Grundschülern vieler Nationalitäten dabei, in Deutschland Fuß zu fassen. Gladbeck – Die ,,Casa Amigo“ will ihnen den Alltag erleichtern: Im Jugendhilfe-Treff der Amigonianer in Gladbeck-Brauck können 14 Kinder unterschiedlicher Nationalität lernen und ihre Freizeit verbringen. Das Ziel: Im Stadtteil anzukommen. Die meisten Kinder im Treff sind muslimisch geprägt. Verantwortlich für die Grundschulkinder und die Einrichtung sind zwei Angestellte und Pater Gisbert Lordieck, der den Treff leitet. Lordieck, Priester und Jugendarbeiter, kam 2019 mit seinen Mitbrüdern Pater Ralf und Pater Juan von Köln ins Ruhrgebiet. „Wir wollten unseren Amigonianer-Standort in Gelsenkirchen stärken. Bewusst haben wir uns einen Stadtteil ausgesucht, wo’s brennt - in Gelsenkirchens Nachbarschaft.“ In Brauck leben die drei als Ordensleute und leisten soziale Arbeit für Familien und Jugendliche mit all ihren Herausforderungen. Das entspricht der Tradition der in Spanien gegründeten Amigonianer, die jetzt auch in Brauck sowie in Gelsenkirchen-Feldmark zuhause sind. Wenn die Sechs- bis Zehnjährigen in der Casa Amigo nach den Hausaufgaben spielen oder den früheren Pfarrgarten nutzen, ergeben sich engere Kontakte zu dem pädagogischen Team. Nebenbei erzählen die Kinder vom Zuhause, der Familie und dem, was der Alltag an Herausfor
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