Papst verurteilt erneut Atomwaffenbesitz

Papst Franziskus hat den Besitz von Atomwaffen erneut als „unmoralisch“ verurteilt.

Papst verurteilt erneut Atomwaffenbesitz

Papst Franziskus –Foto: © Palinchak | Dreamstime.com

Papst Franziskus hat den Besitz von Atomwaffen erneut als „unmoralisch“ verurteilt. „Stabilität und Frieden aus einem falschen Sicherheitsverständnis oder im ‚Gleichgewicht des Schreckens‘ zu suchen“, führe unvermeidlich zu vergifteten Beziehungen zwischen Völkern, twitterte das Kirchenoberhaupt am Montag. Anlass ist der Beginn der 10. Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag an diesem Montag in New York. Diese ist bis zum 26. August geplant.

Erstmals hatte Franziskus im November 2019 bei seinem Besuch in Hiroshima auch den bloßen Besitz von Atomwaffen als unmoralisch verurteilt. Bis dahin bezog sich das katholische Verdikt nur auf Entwicklung, Einsatz und Weiterverbreitung von Nuklearwaffen.

Der Atomwaffensperrvertrag, auch Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen genannt, verbietet die Verbreitung und verpflichtet die Besitzer solcher Waffen zur Abrüstung. Zudem enthält der Vertrag das Recht auf die „friedliche Nutzung“ der Kernenergie. Die Einhaltung der Bestimmungen soll durch die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien kontrolliert werden.

kna

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