Zum Weltbienentag – Erinnerung an Milliardendienst der Insekten

Ohne die Bestäubung von Bienen und anderen Insekten könnten viele Pflanzen keine Samen und Früchte bilden.
Zum Weltbienentag - Erinnerung an Milliardendienst der Insekten

Symbolbild von Laura Kuhn auf Pixabay

Ohne die Bestäubung von Bienen und anderen Insekten könnten viele Pflanzen keine Samen und Früchte bilden. Zum UN-Weltbienentag am 20. Mai hat die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau am Mittwoch in Veitshöchheim in Erinnerung gerufen, dass der volkswirtschaftliche Nutzen dieser Bestäubungen allein in Deutschland bei rund 3,8 Milliarden Euro pro Jahr liege. Das bienenreichste Bundesland sei Bayern mit rund 42.000 Imkern und mehr als 265.000 Bienenvölkern.

Bereits Ende 2020 hatte eine Studie der Universität Hohenheim herausgefunden, dass Deutschland beim Wegfall aller bestäubenden Insekten – zu denen neben Bienen zum Beispiel auch Wespen und Fliegen gehören – einen finanziellen Wert von etwa 3,8 Milliarden Euro pro Jahr verlieren würde. Das sei weit mehr als zuvor angenommen, weltweit liege der Betrag bei rund einer Billion US-Dollar, hieß es. Wenn keine tierischen Bestäubungen mehr stattfänden, komme es zu Ernteausfällen und damit zu höheren Preisen. Hinzu kämen unabschätzbare ökologische Auswirkungen, die über die bloßen Schäden durch einen geringeren Ertrag hinausgingen.

Der UN-Weltbienentag wird den Angaben zufolge seit 2018 auf Initiative von Slowenien hin gefeiert; aus dem Land stammt Anton Janscha (1734-1773), der als Vater der modernen Bienenzucht gilt. An dem Tag wird die Bedeutung der Bienen in den Mittelpunkt gerückt, viele Vereine und Initiativen informieren über Wild- und Honigbienen. Wildbienen sind in Deutschland mit ungefähr 600 Arten vertreten; weltweit gibt es mehr als 20.000 Arten.

kna

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