Albert Dölken wurde vor 25 Jahren zum Abt von Hamborn gewählt

Abt Albert Wölken. (Foto: DOK)

Albert Thomas Dölken (59), ehemals jüngster Abt Deutschlands, steht seit 25 Jahren der Abtei Hamborn in Duisburg vor. Am 24. Februar 1995 wurde der damals 34-Jährige zum Abt des Prämonstratenserklosters gewählt. Einen Monat später weihte ihn der damalige Essener Bischof Hubert Luthe. Erst ein gutes halbes Jahr zuvor hatte das Generalkapitel des Ordens beschlossen, das Kloster wieder zur Abtei zu erheben.

Dölken, 1960 in Hamborn geboren, trat 1981 in den Orden ein und wurde nach Studien in Freiburg, Würzburg, Bochum und Jerusalem 1986 zum Priester geweiht. Er ist heute außerdem Pfarrer der Gemeinde Sankt JohannEr ist heute außerdem Pfarrer der Gemeinde Sankt Johann.

Das Kloster Hamborn wurde 1136 gegründet. Nach seiner Auflösung 1806 kehrten die Ordensmänner 1959 auf Initiative des damaligen Essener Bischofs Franz Hengsbach zurück. Zunächst waren es sieben Prämonstratenser – heute leben rund 20 Männer in Hamborn. Sie verstehen sich nicht als Mönche, sondern als eine Gemeinschaft von Priestern, die nach einer Ordensregel leben.

kna
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