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Corona-Krise: Kirchen in Bochum verstärken ihre Kooperation

 Die christlichen Kirchen in Bochum verstärken in der Corona-Krise ihre Kooperation durch eine gemeinsame Gebetszeit. „Wir werden noch mehr zusammenrücken – wenn auch gedanklich“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Superintendent Gerald Hagmann und Stadtdechant Michael Kemper.

Die Liebfrauenkirche in Bochum (Foto: © Tobias Arhelger | Dreamstime.com)

Ab Montag (30.03.) soll das abendliche Zeichen der Hoffnung und Zuversicht noch hör- und sichtbarer in Bochum und Wattenscheid gesetzt werden. Die evangelische Kirche und die katholische Kirche laden dazu ab 19 Uhr zur gemeinsamen Gebetszeit ein.

Wie in den vergangenen Tagen bereits überall im Stadtgebiet sichtbar, wird bei der Aktion eine Kerze angezündet und ins Fenster, auf den Balkon oder die Terrasse gestellt. Für viele Bochumer beginnt die Gebetszeit mit einer Strophe aus dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“, berichten Hagmann und Kemper. Für die Zeit der Stille und des Gebets denken wir an die Unmittelbar von der Corona-Pandemie betroffenen Menschen. Ein zentrales Element der Gebetszeit ist das gemeinsame „Vaterunser“, das mit dem Glockenläuten um 19:30 Uhr die Zeit der Stille beschließt.

„Die für die Region einzigartige ökumenische Einladung zu einer Gebetszeit – nicht zu einem Zeitpunkt – ist auch ein Ausdruck dafür, dass wir jetzt Kraft, Solidarität und Geduld brauchen“, sagt Stadtdechant Michael Kemper. „Viele Bochumerinnen und Bochumer setzen durch die Kerze im Fenster und ihr abendliches Gebet ein Zeichen: Wir denken an alle, die unter der Corona-Krise leiden. Für dieses stille Zeichen der Solidarität sind wir dankbar“, ergänzt Superintendent Gerald Hagmann.

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