Ältester Jesuit der Deutschen Provinz an Covid-19 gestorben

Der älteste Jesuit der Deutschen Provinz des Ordens, Pater Johannes Beck, ist am Wochenende mit 97 Jahren an Covid-19 gestorben. Damit erlagen in den vergangenen vier Wochen sechs Bewohner der ordenseigenen Senioren-Einrichtung in Unterhaching bei München der Virus-Erkrankung, wie der Orden am Sonntag mitteilte.

Johannes Beck (Ⓒ SJ-Bild/Christian Ender)

Der 1922 geborene Beck trat 1948 bei den Jesuiten ein und war in der Arbeiter- und Betriebsseelsorge tätig, etwa als Geistlicher Beirat der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Von 1979 bis 1991 arbeitete er als Direktor des Sozialen Seminars beim Münchner Bildungswerk.

Beck ist bereits der sechste Angehörige seines Ordens in Deutschland, der an Corona-Erkrankung gestorben ist. Zuvor waren bereits im April die innerhalb von zehnt Tagen die Jesutiten-Pater Hans Grotz (97), Siegfried Feige (87), Ludwig Wiedenmann (91) und Ludwig Kathke (89) dem Virus erlegen. Sie lebten in Unterhaching in der Seniorenkommunität des Ordens.

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