Erzbistum Köln überprüft Pläne zur Pfarreireform

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki lässt Alternativen zu der geplanten Pfarreireform prüfen. Die vorgesehene Bildung von etwa 50 bis 60 Großpfarreien werde überdacht,
Köln – Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki lässt Alternativen zu der geplanten Pfarreireform prüfen. Die vorgesehene Bildung von etwa 50 bis 60 Großpfarreien werde überdacht, teilte das Erzbistum Köln am Samstagabend mit. Nach den Diskussionen über den Pastoralen Zukunftsweg solle eine Arbeitsgruppe um den Kölner Weihbischof Ansgar Puff prüfen, ob die angestrebten zentralen und dezentralen Verwaltungsvereinfachungen auch durch 50 bis 60 Sendungsräume zu erreichen wären, die dann aus weiterhin selbstständigen Pfarreien bestünden. Zudem werde erörtert, ob ein Sendungsraum-Modell auch parallel zu den vorgeschlagenen Pfarrei-Neugründungen existieren kann.

Kölner Dom (Symbolfoto: pixabay)

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki lässt Alternativen zu der geplanten Pfarreireform prüfen. Die vorgesehene Bildung von etwa 50 bis 60 Großpfarreien werde überdacht, teilte das Erzbistum Köln am Samstagabend mit. Nach den Diskussionen über den Pastoralen Zukunftsweg solle eine Arbeitsgruppe um den Kölner Weihbischof Ansgar Puff prüfen, ob die angestrebten zentralen und dezentralen Verwaltungsvereinfachungen auch durch 50 bis 60 Sendungsräume zu erreichen wären, die dann aus weiterhin selbstständigen Pfarreien bestünden. Zudem werde erörtert, ob ein Sendungsraum-Modell auch parallel zu den vorgeschlagenen Pfarrei-Neugründungen existieren kann.

Multiprofessionelle Teams sollen Pfarreien leiten

Das „Zielbild“ des Pastoralen Zukunftsweges im Erzbistum Köln sieht bislang vor, dass bis 2030 aus den heute 180 Seelsorgebereichen mit rund 500 meist kleineren Pfarreien wegen der rückläufigen Zahl an Mitgliedern und Priestern etwa 50 bis 60 Großpfarreien entstehen. Sie sollen jeweils von einem multiprofessionellem Team mit einem Priester an der Spitze geleitet werden. Unter dem „Dach“ der Pfarreien soll sich das Gemeindeleben vor Ort entfalten – insbesondere durch ehrenamtliches Engagement.

Mit der Thematik befasste sich am Wochenende der Diözesanpastoralrat, wie es hieß. Dem zentralen Beratungsgremium des Erzbischofs gehören rund 70 Personen an, darunter Führungskräfte der Erzdiözese, Priester, Diakone, Ordensleute, pastorale Mitarbeiter und zehn Laien aus dem Diözesanrat.

kna
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