Betroffenenbeirat im Bistum Trier konstituiert

 Der Betroffenenbeirat im Bistum Trier hat sich offiziell konstituiert. Das Gremium hat fünf Mitglieder und soll die Interessen von Betroffenen bei der Aufarbeitung von Missbrauch in der Diözese vertreten.
Trier – Der Betroffenenbeirat im Bistum Trier hat sich offiziell konstituiert. Das Gremium hat fünf Mitglieder und soll die Interessen von Betroffenen bei der Aufarbeitung von Missbrauch in der Diözese vertreten. Sprecher des Betroffenenbeirats ist Werner Baulig, sein Stellvertreter ist Karl-Horst Wirz, wie der Betroffenenbeirat und das Bistum am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Zudem solle sich ein Mitglied, Werner Huffer-Kilian, im Auftrag des Gremiums mit anderen Betroffenenbeiräten vernetzen und austauschen.

Der Dom von Trier (Symbolfoto: Elsemargriet/Pixabay))

Der Betroffenenbeirat im Bistum Trier hat sich offiziell konstituiert. Das Gremium hat fünf Mitglieder und soll die Interessen von Betroffenen bei der Aufarbeitung von Missbrauch in der Diözese vertreten. Sprecher des Betroffenenbeirats ist Werner Baulig, sein Stellvertreter ist Karl-Horst Wirz, wie der Betroffenenbeirat und das Bistum am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Zudem solle sich ein Mitglied, Werner Huffer-Kilian, im Auftrag des Gremiums mit anderen Betroffenenbeiräten vernetzen und austauschen.

Das Gremium bestimmte den Angaben zufolge zudem zwei Vertreter für die vom Bistum eingesetzte unabhängige Aufarbeitungskommission: Uwe Christoffer und Karl-Horst Wirz. Damit stehen nun zusätzlich zu den bereits benannten fünf Experten alle Mitglieder der Aufarbeitungskommission fest. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann kündigte an, dass die Aufarbeitungskommission zeitnah die Arbeit aufnehmen solle. Das Gremium soll Missbrauch in der Diözese aufarbeiten. Eine solche Kommission soll es nach einer Vereinbarung der katholischen Kirche in Deutschland mit dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung in allen Diözesen geben.

In einer Mail an den neuen Vorsitzenden des Betroffenenbeirats schreibt Ackermann, der auch Missbrauchsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz ist: „Ich sehe der weiteren Zusammenarbeit mit großer Offenheit und Bereitschaft entgegen. Sicher wird es so sein, dass da auch ein Lernweg vor uns liegt, wie Sie selbst es in der Geschäftsordnung beschreiben.“

In der Geschäftsordnung beschreibt sich der Betroffenenbeirat als „lernendes Gremium“. Weiter heißt es: „Wir wollen Aktuelles aufgreifen und Informationen weitergeben. Wir bemühen uns um Transparenz von Entscheidungen, vertrauensvolle Kommunikation, einen konstruktiven Umgang mit Konflikten und gegenseitigen Respekt.“ Der Betroffenenbeirat entsandte zudem zwei Vertreter in den Beraterstab des Bischofs, Werner Baulig und Eric Mührel.

Kommentar hinterlassen zu "Betroffenenbeirat im Bistum Trier konstituiert"

Hinterlasse einen Kommentar