Corona-Krise: Indisches „Namaste“ statt Händeschütteln

Aufgrund der Corona-Krise schlägt ein indischer Priester des Bistums Osnabrück jetzt eine kontaktlose Alternative zum Händeschütteln vor. In einem Facebook-Video der Diözese zeigt er, wie es geht: Man solle die Hände vor dem Herzen zusammenlegen und den Kopf nach vor neigen – das Ganze verbunden mit einem Lächeln. Die Geste „Namaste“ sei in seiner Heimat sehr verbreitet und bedeute „Ich verneige mich vor Dir“, so Pater Jomon.

(Quelle: Facebook)

Jomon arbeitet als Pastor in der Pfarreiengemeinschaft Obergrafschaft im niedersächsischen Landkreis Grafschaft Bentheim. Dort hat er die Geste bereits beim Friedensgruß im Gottesdienst mit den Gläubigen ausprobiert, wie er schilderte. „Namaste steht für die Überzeugung, dass in jedem Menschen ein göttlicher Funke steckt – im Herzen“, sagt er. Sie zeige, dass die eigene Seele die Seele des Gegenüber schätzt. Er schlage sie auch für andere Gemeinden als Friedensgruß vor, so Jomon.

kna

Zum Facebook-Video des Bistums Osnabrück

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