Essen: Tägliches Glockengeläut als Zeichen der Ermutigung

Stadtdechant Jürgen Schmidt und Superintendentin Marion Greve rufen zu einem täglichen Zeichen der Solidarität und Ermutigung auf.

(Symbolfoto: Jens Albers | Bistum Essen)

Jürgen Schmidt, Stadtdechant des Katholischen Stadtdekanats Essen, und Marion Greve, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Essen, haben alle Kirchengemeinden zu einer ökumenischen Aktion der Solidarität und Ermutigung aufgerufen: Von Donnerstag, 19. März, zunächst bis Ostern bitten sie die Gemeinden in ihrer Stadt darum, an jedem Tag um 19 Uhr fünf Minuten lang die Kirchenglocken zu läuten – verbunden mit der Einladung, eine Kerze zu entzünden, in die Fenster zu stellen und ein Vaterunser zu beten.

„Wir freuen uns sehr über diese Initiative, die bereits von einer Oberhausener Pfarrei mit großem Zuspruch praktiziert wird und der sich auch andere Gemeinden im Ruhrgebiet anschließen wollen“, erklären die beiden leitenden Geistlichen. „Vielleicht kann dieses Symbol der Solidarität helfen, in Zeiten der Angst und Unsicherheit den Mut und die Zuversicht nicht zu verlieren“, heißt es in dem Aufruf.

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