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Papst: Pandemie mahnt zu einem Wandel des Lebensstils

Papst Franziskus hat angesichts der Corona-Pandemie erneut zu Solidarität gemahnt. Die Umsetzung der Schutzmaßnahmen hänge von der Verantwortung jedes einzelnen ab. Jede Handlung habe Konsequenzen für andere, schrieb Franziskus in einem Beitrag für die spanische Zeitschrift „Vida Nueva“ (Freitag). Die Krise mache deutlich, dass die Menschheitsfamilie sich auf der Suche nach einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung zusammenschließen müsse.

Papst Franziskus (Archivfoto: © Palinchak | Dreamstime.com)

Der Papst warnte vor einer „Globalisierung der Gleichgültigkeit“. Die Pandemie werfe die Frage nach der Bereitschaft auf, einen Lebensstil zu ändern, der viele Menschen in Armut stürze, und stattdessen eine nüchterne und menschlichere Lebensweise zu fördern. Dazu gehörten aus Sicht von Franziskus auch eine gerechte Ressourcenverteilung und Maßnahmen gegen die Umweltzerstörung. „Wir können uns nicht erlauben, die gegenwärtige und künftige Geschichte mit dem Rücken zum Leiden unzähliger Menschen zu schreiben“, so das Kirchenoberhaupt.

kna
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