Papst Franziskus würdigt Leidensfähigkeit von Johannes Paul II. 

Vatikanstadt – Papst Franziskus hat das „persönliche Leiden“ seines Vorgängers Johannes Paul II. (1978-2005) gewürdigt. In einem Büchlein zu dessen 100. Geburtstag am 18. Mai schrieb Franziskus laut einem Bericht des Portals „Vatican News“ (Dienstag): „Der heilige Johannes Paul vergoss sein Blut für die Kirche.“ Er habe gezeigt, dass man „selbst in der schweren Prüfung der Krankheit, die wir täglich mit dem menschgewordenen Gott teilen“, glücklich bleiben könne.

Papst Franziskus (Archivfoto: © Palinchak | Dreamstime.com)

Dabei sei das Leid des verstorbenen Papstes stets mit dem seines Volkes und seiner Nation Polen verbunden gewesen, so Franziskus. In jungen Jahren habe Karol Wojtyla seine Mutter, seinen geliebten älteren Bruder und schließlich den Vater verloren. Das habe Johannes Paul II. durch sein gesamtes Pontifikat begleitet.

Der Vatikanverlag veröffentlicht das Büchlein mit dem Vorwort des amtierenden Papstes pünktlich am 18. Mai. Es soll zunächst auf Italienisch, Englisch und Polnisch erscheinen.