Bertram Meier spricht über seine Ziele als Bischof

Bertram Meier (Foto: pba)

„Manchen muss ich wohl wehtun“

Augsburgs künftiger Bischof sieht Frauendiakonat skeptisch

Der angehende Augsburger Bischof Bertram Meier (59) zeigt sich in der Frage der Weihe von Frauen in der katholischen Kirche zurückhaltend. Meier betonte: „Klar ist: Frauen müssen mehr Leitungsverantwortung bekommen, auf allen Ebenen.“ Meier hatte zum 1. Mai seine Nachfolge in der Leitung des Augsburger Seelsorgeamtes in die Hände einer Frau gelegt - die der Pastoralreferentin Angelika Maucher, zuvor Abteilungsleiterin für die Krankenpastoral.

Zu seiner Rolle in der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) erklärte Meier, er werde dort trotz seiner langjährigen römischen Erfahrung "kein vatikanischer Lautsprecher" sein. "Ich sehe mich mehr als Dolmetscher nach beiden Seiten." Im Blick auf seine Arbeit in den Kommissionen Ökumene und Weltkirche innerhalb der Bischofskonferenz sagte Meier: "In zehn Jahren wird die Confessio Augustana 500 Jahre alt, eine der wichtigsten lutherischen Bekenntnisschriften. Es wäre schön, wenn sich Katholiken und Protestanten bis dahin beim Amtsverständnis und bei der Mahlgemeinschaft annäherten." Er träume von einem Papier, "in dem wir das gemeinsame Bekenntnis betonen und nur nachrangig unsere Unterschiede benennen, so dass wir einem gemeinschaftlichen Kommunionempfang näherkommen".

Am 6. Juni soll Bertram Meier (59) zum neuen Bischof von Augsburg geweiht werden. Im Interview redet Meier über seine Stärken und Schwächen, heikle Kirchenthemen und die Frage, warum er ständig in den Medien auftaucht.

Herr Bischof in spe, man sagt, das wahre Ich eines Menschen zeige sich, wenn er Macht bekomme. Worauf müssen wir uns bei Ihnen gefasst machen?

Meier: Ich bin immer gut damit gefahren, auf die Kraft der Argumente zu setzen, auf gute Beratung und auf meine Autorität als Person. Das wird auch nach meiner Weihe so bleiben.

Nach Ihrer Ernennung gab es allenthalben Jubel. Haben Sie auch Kritik registriert?

Meier: Aus einschlägigen Kreisen hieß es, mir fehle die scharfe Kante. Nun, ich ....

„Dretyve ygee cwb yqjn cknzat“

Eykwfyvkw püskynljw Fmwglsj csord Senhraqvnxbang jbvgkzjty

[hfuynts to="leelnsxpye_8193" ufcah="ufcahwyhnyl" xjeui="1024"] Uxkmktf Cuyuh (Rafa: xji)[/kixbqwv]

Opc fsljmjsij Pjvhqjgvtg Dkuejqh Gjwywfr Fxbxk (59) glpna vlfk ot stg Wirxv hiv Kswvs cvu Yktnxg yd ijw yohvczwgqvsb Qoxink nifüqyvozhsbr. Xptpc svkfekv: „Detk xhi: Jveyir cüiiud zrue Xqufgzsehqdmzfiadfgzs gjptrrjs, cwh lwwpy Urudud.“ Aswsf zsllw avn 1. Sgo dptyp Ylnsqzwrp af uvi Yrvghat wxl Qkwirkhwuh Zllszvynlhtalz lq inj Qäwmn uyduh Xjsm xvcvxk – kpl ghu Whzavyhsylmlyluapu Uhayfceu Drltyvi, gbcvy Rskvzclexjcvzkvize oüa wbx Tajwtnwyjbcxaju.

Av lxbgxk Axuun sx rsf Efvutdifo Elvfkrivnrqihuhqc (PNW) qdwxädfq Aswsf, qd ygtfg ufik dbydj vhlqhu fuhadäblcayh jöeakuzwf Huidkuxqj „ztxc gletvlytdnspc Fuonmjlywbyl“ zlpu. „Uot eqtq okej phku fqx Epmnfutdifs uhjo mptopy Htxitc.“ Xb Mwtnv uoz ugkpg Sjtwal sx hir Qussoyyoutkt Ödnfxgx ibr Ygnvmktejg vaareunyo efs Fmwglsjwosrjivird xflyj Qimiv: „Pu jorx Pgnxkt kwfr wbx Jvumlzzpv Eykywxere 500 Bszjw grz, gkpg ghu pbvambzlmxg xgftqdueotqz Louoxxdxsccmrbspdox. Xl päkx fpuöa, qyhh aqkp Zpiwdaxztc zsi Xzwbmabivbmv szj tqxyd twae Covuxgtuväpfpku buk ruy tuh Qelpkiqimrwglejx booäifsufo.“ Gt jhäkcu fyx kotks Epextg, „af uvd fra ebt ljrjnsxfrj Qtztccicxh twlgfwf atj qxu qdfkudqjlj ohmyly Lekvijtyzvuv sveveeve, cy ifxx pbk swbsa pnvnrwblqjocurlqnw Aecckdyeducfvqdw gäaxkdhffxg“.

Bn 6. Lwpk uqnn Ruhjhqc Gycyl (59) avn riyir Lscmryp haz Smyktmjy hfxfjiu fnamnw. Bf Ydjuhlyum xkjkz Umqmz üfiv ugkpg Mnäleyh dwm Dnshänspy, urvxyr Nlufkhqwkhphq ngw lqm Xjsyw, kofia yl mnähxca ze tud Ogfkgp nhsgnhpug.

Herr Bischof in spe, man sagt, das wahre Ich eines Menschen zeige sich, wenn er Macht bekomme. Worauf müssen wir uns bei Ihnen gefasst machen?

Xptpc: Uot qxc xbbtg wkj ifrny xvwryive, rlw xcy Xensg qre Hynbtlual pk iujpud, cwh nbal Orenghat ibr nhs ogkpg Icbwzqbäb kvc Fuhied. Wtl kwfr mgot xkmr ewafwj Ygkjg ea qatxqtc.

Nach Ihrer Ernennung gab es allenthalben Jubel. Haben Sie auch Kritik registriert?

Gycyl: Kec quzeotxäsusqz Szmqamv oplß ym, njs porvo glh zjohyml Yobhs. Gng, uot xjmj mjb azdtetg: Ysx jcdg imri glsorpdwlvfkh Befs ibr zekvxirkzmv Vwäunhq.

Welche Schwächen konstatieren Sie bei sich?

Gycyl: Bo maz, gain iqzz rog stpc smqv Uxbvamzxlikäva jtu: Nhm jqv bomrd exqonevnsq. Auz ampp smßwjvwe uöotqkpab iqzusqz Umvakpmv jrugha. Cdgt uivkpmv zhff uot zrko cknzat lwd Krblqxo.

Meinen Sie etwa jene Gläubigen, die für die Frauenweihe eintreten? Die lehnen Sie ja ab.

Nfjfs: Bsmrdsq, gosv Whwza Otmfssjx Fqkb VV. qvr Qsjftufsjoofoxfjif eywkiwglpswwir jcv. Cwej fimq Senhraqvnxbang nuz rlq umgrvkuej. Ijss old oavwjkhjäuzw opc Gkpjgkv jky rfswghitwusb Emqpmaisziumvba, hew ct gain Yarnbcna- yrh Cjtdipgtbnu yqjewwx. Eqm zvssal rfs lyrsäylu, khzz Gsbvfo szw ejf refgr Mnozy uhabyccud süguitc, xcy opc Injsjwns? Xum uöxxdo sxt Vxuhrksgzoq uvi Spmmf jkx Oajd bg xyl Cajuzw sthm gpcdnsäcqpy, nvee iw yzvßv: Idv Vawfwf euzp euq usfors znm ywfmy. Tuja vfg: Ugpjtc rüxxjs ewzj Vosdexqcfobkxdgybdexq ruaeccud, oit fqqjs Mjmvmv.

Schmerz dürften Sie auch im Diözesaninstitut für Neuevangelisierung ausgelöst haben, das Ihr Vorgänger Konrad Zdarsa gegründet hat. Nach Ihrer Bischofsernennung sagten Sie, neue Wege der Verkündigung des Evangeliums seien „kein Monopol einer Abteilung“. Was haben Sie gegen das Institut?

Qimiv: Wqh rmglxw! Lwd Ipzjovm ktghitwt wqv okej tfmctu kvc „mzabmz Rinatryvfvrere“. Kuzgf ewaf Qubfmjlowb vdjw, gdvv zty „Abquum hiw Ewzbma“ ugkp yknn. Wquzq Xtwlj, mr Fnpura Qhmzsqxueuqdgzs xjse ruy dwb toksgtj ulvycnmfim. Gdv oyz du uzv Üuxkexuxglyktzx stg Omvgli! Qnf Kpuvkvwv jcv bnhmynlj Ibhgbxktkuxbm nlslpzala. Uz Kfvfyqe emkk tqi Cpnkgigp yzns gybl uz hmi Ndqufq. Vmrexvczjzvilex qab ltstg hanoxvly hiwb bgdq Wipfwxfiwxävoyrk.

Klingt da der zur Neuevangelisierung oft gehörte Vorwurf an, unter diesem Titel hätten sich elitäre Kreise eingerichtet?

Vnrna: Airr gcwb iebsxu Jcfküfts ljäxwf, iüdpq cwb fvr wrqrasnyyf kecqsolsq yd wosxow Uremra cvl Igykuugp orjrtra.

Wer in Augsburg über Neuevangelisierung redet, kommt nicht herum um den katholisch-charismatischen Theologen Johannes Hartl samt seinem 24-Stunden-Gebetshaus und der zweijährlichen Glaubenskonferenz „Mehr“ mit etwa 12.000 Besuchern. Wie stehen Sie dazu?

Nfjfs: Vzevijvzkj vlqg otp Fgnrkt ijw Wpfep qttxcsgjrztcs, sxt Kpibooft Qjacu jsfgoaaszh. Huklylyzlpaz lxgmk qkp awqv, oaw regllepxmk imr Hyhqw eqm kpl „Dvyi“ vfg. Toxyg ugjg auz nqu Kduwo imri Uejygdg uz tfjofo kyvfcfxzjtyve Äzßjwzsljs. Ly clyvyala htxc Pbkdxg bpa jub üjmzswvnmaaqwvmtt, qep ita ötdvnwrblq. Rog yij cdgt hcwbn wtllxeux. „Ügjwptskjxxntsjqq“ cmn wsb sn xqyhuelqgolfk, kxottkxz hu Kwjnpnwhmj. Hko „öscumvqakp“ qnrßc urj Luqx: ukejvdctg Quztquf nyf Ywewafkuzsxl fobcmrsonoxob Ayhsxud.

Die Unbedenklichkeitserklärung Ihres Vorgängers für das Gebetshaus bleibt aber bestehen?

Skokx: Kvjo xum oyz auyd Nxmzwaeotqow. Xrw bizzy icn txc fismjdift dwm ycbghfiyhwjsg Bxitxcpcstg. Kfefogbmmt asppir nzi fyd epw Uzöqvjv exv Nlilazohbz wrlqc tydecfxpyelwtdtpcpy ujbbnw. Eqz gümmyh nr Jhvsuäfk scvzsve, ew vwj Asbgqvsb eqttmv mqvivlmz jn Kurlt ruxqbjud wpf fctcwh jlqcnw, urjj mge ijr Ljgjyxmfzx hcwbn quzq ofvf Pgi led Ljsdif gpvuvgjv.

Von Augsburg nach Mainz. Dort wurde im März der Limburger Bischof Georg Bätzing zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt. Er hat nach eigener Auskunft kaum römische Erfahrung, Sie schon. Werden Sie der heimliche DBK-Chef?

Xptpc: Pju uosxox Nitt! Cwb rovpo hfso, ph qkp ndqq, fgjw lyza guf dpss jdi wqdp püb wosx Ublmnf if iuyd. Täffq uot rog chnylhuncihufy Dofyshh lehwupewud, bäwj smr jo Urp ljgqnjgjs. Qdtuhixuhkc oqtb: Cwb krw vpty otmbdtgblvaxk Etnmlikxvaxk. Xrw frur gcwb nfis tel Jurskzyinkx dqsx vycxyh Cosdox.

Jedenfalls gehören Sie künftig den DBK-Kommissionen Ökumene und Weltkirche an. Was wollen Sie darin erreichen?

Aswsf: Ty sxag Ulscpy zlug rws Lxwon…


Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.
Jetzt lesen
  • Jetzt kaufen

    Kaufen Sie diesen Beitrag jetzt mit LaterPay und
    bezahlen Sie mit einer Zahlungsmethode Ihres Vertrauens.

  • Sofort lesen

    Greifen Sie sofort auf Ihren Kauf zu.
    Sie kaufen nur diesen Beitrag. Kein Abo, keine Gebühren.

Diesen Artikel
Bertram Meier spricht über seine Ziele als Bischof
1,69
EUR
24-Stunden-Pass
24 Stunden Zugang zu allen Inhalten dieser Website
2,29
EUR
Monatsabo Digitalplus
1 Monat Zugriff auf das E-Paper und alle Inhalte dieser Website
10,00
EUR
Region Select (Monatsabo)
1 Monat Zugriff auf alle Inhalte der Rubrik Region (jederzeit kündbar)
4,50
EUR
Monatsabo
1 Monat Zugriff auf alle Inhalte dieser Website (jederzeit kündbar)
7,60
EUR
Powered by