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Papst dankt Seeleuten für schwierige Arbeit in Corona-Krise

Der Papst hat Schiffsbediensteten und Fischern in aller Welt für ihre schwierige Arbeit in der Corona-Krise gedankt. „Euer Einsatz ist noch wichtiger geworden“, sagte Franziskus in einer am Mittwoch veröffentlichen Videobotschaft. Schließlich gehe es darum, die Menschen mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Gütern zu versorgen.

Papst Franziskus

Papst Franziskus (Archivfoto: dreamstime)

Er wisse um die entbehrungsreiche Zeit, die viele Seeleute in den vergangenen Monaten erlebt hätten, so das Kirchenoberhaupt. „Lange Phasen an Bord ohne die Möglichkeit, an Land zu gehen, das Getrenntsein von Familie, Freunden, der Heimat, die Angst vor einer Infektion“ – all das sei eine „schwere Last“.

„Ich will Euch allen etwas sagen“, so der Papst: „Ihr sollt wissen, dass Ihr nicht allein oder vergessen seid.“ Er sowie alle Priester und Helfer der katholischen Seemannsmission Stella Maris seien den Menschen auf den Weltmeeren in Gedanken und Gebeten verbunden, versicherte Franziskus. „Möge der Herr Euch, Eure Arbeit und Eure Familien segnen.“

Die Corona-Pandemie sei täglich Thema in den Medien. Doch eine Gruppe von Menschen scheint komplett aus dem Blickfeld verschwunden: Wegen der Corona-Schutzvorschriften sitzen weltweit mindestens zwischen 150.000 und 200.000 Seeleute auf Schiffen fest. Die meisten von ihnen stammen aus Ländern wie Pakistan, den Philippinen oder China. Sie leiden unter dem Eingesperrtsein auf ihren Schiffen und unter der Trennung von ihren Familien. Wann sie wieder an Land gehen dürfen, ist ungewiss.

kna
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