Zwei Kandidaturen für ZdK-Präsidentschaft

Irme Stetter-Karp (65) und Ulrich Hemel (65) bewerben sich zwei Kandidaten für die Nachfolge von Thomas Sternberg (69) an der Spitze des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).
Irme Stetter-Karp (65) und Ulrich Hemel (65) bewerben sich zwei Kandidaten für die Nachfolge von Thomas Sternberg (69) an der Spitze des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).

Dr. Irme Stetter-Karp, Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel

Mit Irme Stetter-Karp (65) und Ulrich Hemel (65) bewerben sich zwei Kandidaten für die Nachfolge von Thomas Sternberg (69) an der Spitze des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Sternberg hatte im April angekündigt, nicht mehr erneut für den Posten des ZdK-Präsidenten kandidieren zu wollen. Die Wahl zum neuen ZdK-Präsidium findet Mitte November im Rahmen der Herbstvollversammlung des Katholikenkomitees in Berlin statt. Neben Sternberg kündigten auch Claudia Lücking-Michel (59), Christoph Braß (53) und Karin Kortmann (62) an, nicht mehr für das Präsidium zu kandidieren.

Die Sozialwissenschaftlerin Stetter-Karp ist Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge mit Sitz in Berlin und Vizepräsidentin des Deutschen Caritasverbandes. Der Theologe Hemel ist unter anderem Direktor des Weltethos-Instituts in Tübingen und Präsident des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU).

Sternberg, seit sechs Jahren im Amt, hatte bereits im April 2021 angekündigt, bei der Vollversammlung am 19. und 20. November 2021 in Berlin nicht erneut für die Spitzenposition des ZdK kandidieren zu wollen. Nun gibt es zwei Bewerbungen um seine Nachfolge. Irme Stetter-Karp, promovierte Sozialwissenschaftlerin, arbeitete in verschiedenen Führungspositionen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge mit Sitz in Berlin und Vizepräsidentin des Deutschen Caritasverbandes ist gewählte Einzelpersönlichkeit im ZdK, Mitglied des Hauptausschusses und Mitglied des Sachbereichs „Europäische Zusammenarbeit und Migration“. Bis 2019 war sie Bundesvorsitzende von IN VIA Deutschland, einem katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit. Als Delegierte der Synodalversammlung begleitet sie den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland.

Ulrich Hemel ist Gründer des Instituts für Sozialstrategie, Unternehmer und Unternehmensberater. Als Präsident des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) ist er Vertreter der Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen Deutschlands (AGKOD) im ZdK. Seit 2018 ist er darüber hinaus Direktor des Weltethos-Instituts in Tübingen. Ulrich Hemel engagiert sich auch auf dem Synodalen Weg. Als Mitglied des ZdK ist er Delegierter der Synodalversammlung.

Gewählt wird auf der Vollversammlung des ZdK am 19. und 20. November in Berlin aber nicht nur eine neue Präsidentin oder ein neuer Präsident. Unter anderem sind auch zwei Vizepräsidentinnen und zwei Vizepräsidenten zu wählen. Wolfgang Klose, Vizepräsident des ZdK seit 2017, kandidiert erneut. Kandidatinnen für die Vize-Posten sind Ulrike Göken-Huismann (AGKOD), Birgit Mock (AGKOD) und Prof. Claudia Nothelle (Einzelpersönlichkeit). Als Kandidaten treten neben Wolfgang Klose (Diözesane Räte) Dr. Rainer Nomine (Diözesane Räte), Johannes Norpoth (Einzelpersönlichkeit) und Prof. Thomas Söding (Einzelpersönlichkeit) an

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