Hohe Energiekosten – Kirche hofft auf staatliche Unterstützung

Die hohen Energiekosten machen auch Schulen und anderen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft wie Pflegeheimen und Krankenhäusern zu schaffen.
Hohe Energiekosten - Kirche hofft auf staatliche Unterstützung

Symbolfoto: flyupmike/Pixabay

Die steigenden Energiekosten machen auch Schulen und anderen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft wie Pflegeheimen und Krankenhäusern zu schaffen. Insbesondere die explodierenden Strom- und Heizkosten stellen eine außerordentliche Belastung dar, wie der Vorsitzende der Bayerischen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag in München zum Abschluss der Herbstvollversammlung sagte. Die bayerischen Bischöfe bauten darauf, dass der Freistaat diese Einrichtungen genauso wie die staatlichen “kraftvoll” unterstützen werde.

Dabei verwies Marx auf den kürzlich vom bayerischen Kabinett beschlossenen Härtefallfonds. Die sieben bayerischen Bistümer kündigten zudem an, sich weiter im Naturschutz zu engagieren. So beschlossen die Bischöfe, dass die katholische Kirche Mitglied im sogenannten Blühpakt-Bayern wird. Dieser tritt dem Artensterben und dem massiven Rückgang der Anzahl von Insekten entgegen. Mit entsprechenden Maßnahmen sollen sich die Bestände spürbar erholen können und die Insektenvielfalt vergrößert werden. Mit einer naturnahen und insektenfreundlichen Flächengestaltung wolle die Kirche einen Beitrag zur bayerischen Biodiversität leisten.

Außerdem sprachen sich die Bischöfe für eine landesweite Zentralveranstaltung im Rahmen der jährlichen Ökumenischen Schöpfungszeit aus. Diese solle stets nach dem Ende der Sommerferien in jeweils einem anderen Bistum stattfinden. Angelehnt an die orthodoxe Tradition und den von Papst Franziskus 2015 begründeten Weltgebetstag für die Schöpfung jeweils am 1. September rufen weltweit Kirchen unterschiedlicher Konfessionen mit der Schöpfungszeit vom 1. September bis 4. Oktober dazu auf, sich mit dem Schutz und der Bewahrung der Schöpfung auseinanderzusetzen.

kna