Museum zu Welterbe Opernhaus in Bayreuth eröffnet

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Freitag in Bayreuth das neue Museum des Markgräflichen Opernhauses eröffnet.
Museum zu Welterbe Opernhaus in Bayreuth eröffnet

Das markgräfliche Opernhaus in Bayreuth. Bild von Juergen Laakmann auf Pixabay

Bayreuth–Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Freitag in Bayreuth das neue Museum des Markgräflichen Opernhauses eröffnet. Im angrenzenden Redoutenhaus wurden Ausstellungsräume und ein Informationszentrum untergebracht. Dafür hat der Freistaat nach eigenen Angaben mehr als 16 Millionen Euro investiert. Interaktiven Stationen, Modelle und Originale machten Barocktheater mit allen Sinnen erlebbar, heißt es.

Söder würdigte das seit 2012 zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Opernhaus als „eine der schönsten Spielstätten in Deutschland“. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) bezeichnete den prunkvollen Zuschauerraum als eine der „spektakulärsten Schöpfungen der europäischen Festarchitektur des Barock“. Die neuen Einrichtungen bereicherten den Besuch des Opernhauses.

Der Bau gehört zu den wenigen in Europa erhaltenen Theatergebäuden des 18. Jahrhunderts. Den Innenraum gestaltete Giuseppe Galli Bibiena, der wohl berühmteste Theaterarchitekt seiner Zeit. 2018 wurde das Haus nach fünfjährigen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet; der Freistaat investierte damals 29,6 Millionen Euro.

Das Opernhaus der damaligen Residenzstadt Bayreuth entstand ab 1744 in nur vier Jahren Bauzeit nach Plänen von Joseph Saint-Pierre. Anlass war die Hochzeit der einzigen Tochter von Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, Elisabeth Friederike Sophie, mit Herzog Carl Eugen von Württemberg.

kna