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Papst schärft Schutzvorschriften für Gottesdienste ein

Papst Franziskus hat die Einhaltung der Schutzvorgaben bei den von Neuem erlaubten gemeinschaftlichen Gottesdiensten eingeschärft. In einigen Ländern hätten Feiern mit Teilnahme von Gläubigen schon wieder angefangen, in anderen würden die Möglichkeiten dazu geprüft. Dabei gelte es die Normen und gegebenen Vorschriften einzuhalten, sagte Franziskus bei seinem Mittagsgebet am Sonntag im Vatikan.

Papst Franziskus (Foto: © Edips – Dreamstime.com)

Weiter erinnerte der Papst an die Kinder, die im Mai die Erstkommunion empfangen sollten. Die Feiern wurden wegen der Pandemie weithin auf eine spätere Zeit im Jahr vertagt. Franziskus riet den Kommunionkindern, den Aufschub zu einer intensiveren Vorbereitung zu nutzen und „an Güte und im Dienst für die anderen zu wachsen“.

Jesu Gebot der gegenseitigen Liebe

In seiner Betrachtung zum Mittagsgebet hob der Papst Jesu Gebot der gegenseitigen Liebe hervor. Diese müsse eine „konkrete Lebensform“ unter Christen werden. Gott selbst helfe den Gläubigen, freie und liebesfähige Menschen zu werden, sagte Franziskus.

Das Gebet wurde wie in den vergangenen Wochen aus der Privatbibliothek des Papstes übertragen. Anschließend segnete Franziskus die Stadt von einem Fenster des Apostolischen Palastes. Nach der Lockerung der Ausgangsregeln in Italien hatten sich am Rand des weiterhin gesperrten Petersplatzes bereits wieder etliche Personen eingefunden. Sie grüßten das Kirchenoberhaupt durch Winken.

kna
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