Katholische Frauen erneuern Forderung nach Zugang zu Weiheämtern

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) hat die Forderung nach einem Zugang von Frauen zu den kirchlichen Weiheämtern unterstrichen. „Wir Frauen wollen der Kirche nicht nur dienen, sondern auch Verantwortung und Macht übernehmen“, sagte die kfd-Bundesvorsitzende, Mechthild Heil, am Montag in Düsseldorf. Dem Verband sei bewusst, dass die Corona-Krise „viele wichtige Fragen an das Leben“ stelle. Trotzdem halte die kfd an ihrer Forderung fest.

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Das Purpurkreuz für eine geschlechtergerechte Kirche (v.r.): kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil und die stv. Bundesvorsitzenden Monika von Palubicki und Prof’in Dr. Agnes Wuckelt. (Foto: kfd/Anne Orthen)

Ein Jahr nach der Verabschiedung des Positionspapiers „gleich und berechtigt“ fällt die Bilanz der kfd zuversichtlich aus. Das Papier sei „ein Meilenstein für den Verband“ gewesen. Das damals etablierte Purpurkreuz werde allmählich „zum Inbegriff der Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche“, so Heil.

In der Corona-Krise habe sich zudem gezeigt, welche Berufungen und Eignungen Frauen mitbrächten. „Viele kfd-Gruppen entwickelten digitale Formate, nahmen Videogottesdienste auf, hängten Nimm-mit-Gebete vor Kirchentüren auf oder luden zu virtuellen Gebetsketten ein“, hieß es. Frauen prägten das geistlichen Leben nicht nur, sondern trügen es entscheidend mit.

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