Woidke: Keine vollen Kirchen an Heiligabend

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schließt volle Kirchen an Heiligabend in diesem Jahr coronabedingt aus. „Wunderbar gefüllte Kirchen, wie ich sie zu Heiligabend kenne, wird es nicht geben können“, sagte er in einem am Sonntag verbreiteten Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schließt volle Kirchen an Heiligabend in diesem Jahr coronabedingt aus. "Wunderbar gefüllte Kirchen, wie ich sie zu Heiligabend kenne, wird es nicht geben können", sagte er in einem am Sonntag verbreiteten Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Dietmar Woidke. (Foto: Staatskanzlei Brandenburg)

„Der Weihnachtsgottesdienst sollte allen in guter Erinnerung bleiben und nicht als Massen-Ansteckungsereignis.“ Man werde mit den Kirchen darüber sprechen, welche Formate möglich seien. Beispielhaft nannte Woidke, „dass Heiligabend nicht ein einzelner Gottesdienst stattfindet, sondern mehrere mit begrenzter Teilnehmerzahl“.

Dank an die Kirchen für Unterstützung in Corona-Krise

Zugleich dankte Brandenburgs Regierungschef den Kirchen, die „mit ihren Hygienekonzepten dazu beitragen, dass sich der Virus möglichst nicht verbreitet“. Die Kirchen leisteten auch darüber hinaus eine wichtige Arbeit. „Ich glaube, dass sie in dieser schwierigen Phase ein großer Halt für viele Menschen sind, um Trost zu finden und Hoffnung zu schöpfen“, erklärte Woidke.

Mit Blick auf die Einschränkungen in der zurückliegenden Osterzeit lobte er die Kirchen dafür, dass sie in der Corona-Krise für den Schutz der Schwächeren eingetreten seien und die strengen Corona-Maßnahmen unterstützt hätten, obwohl sie damals unter den strengen Gottesdienst-Verboten zu leiden hatten.

kna

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