Merkel befürwortet öffentliches Gedenken an Covid-19-Tote

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für eine öffentliche Form der Trauer um die Covid-19-Toten ausgesprochen. „Wir brauchen ein Gedenken an die Toten“, sagte sie am Donnerstag vor Journalisten in Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe bereits gesagt, was ihm wichtig sei, und sie gehe davon aus, dass dies auch in die Tat umgesetzt werde.

Angela Merkel (Foto Gerd Altmann/pixabay)

Steinmeier hatte wiederholt eine öffentliche Trauerfeier für die Covid-19-Toten angeregt. Auch die Bundesregierung hatte bereits im Dezember erklärt, eine zentrale Gedenkveranstaltung zu planen. Wegen der aktuellen Pandemielage habe man allerdings noch nicht mit der konkreten Planung begonnen.

Nationaler Gedenktag vorgeschlagen

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hatte einen nationalen Gedenktag für die Covid-19-Opfer vorgeschlagen; als Zeichen des Gedenkens, aber auch der Zuversicht, „dass wir die Pandemie und andere Krisen mit vereinten Kräften überwinden können“, so der Vorsitzende Georg Bätzing. Als möglichen Termin nannte Bätzing den Jahrestag der ersten Impfungen in Deutschland.

kna
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