Sternberg erwartet „starkes Zeichen“ vom Ökumenischen Kirchentag

Der katholische Präsident des Ökumenischen Kirchentages (ÖKT), Thomas Sternberg, hofft auf ein „starkes Zeichen aus Frankfurt“.

Thomas Sternberg, Präsident des 3. Ökumenischen Kirchentages (Foto: ÖKT)

Der katholische Präsident des Ökumenischen Kirchentages (ÖKT), Thomas Sternberg, hofft auf ein „starkes Zeichen aus Frankfurt“. Das dritte Christentreffen dieser Art findet kommende Woche von Donnerstag bis Sonntag überwiegend digital statt.

Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) betonte Sternberg am Dienstag, Ökumenische Kirchentage seien keine „Abgrenzungsveranstaltungen“. Seit der Premiere in Berlin 2003 seien die Katholikentage evangelischer und die Kirchentage katholischer geworden.

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) räumte aber ein, dass bei digitalen ÖKT einiges fehlen werde: volle Straßenbahnen, große Hallen, spontanes gemeinsames Singen. Sternberg äußerte die Hoffnung, dass beim Katholikentag in Stuttgart 2022 und beim Kirchentag in Nürnberg 2023 wieder Gemeinschaft, Nähe und Begegnung möglich sind.

Sternberg betonte, der ÖKT hätte „nicht mal einfach um ein Jahr verschoben werden“ können. Wegen der engen Taktung für Katholiken- und Kirchentage hätte das Treffen frühestens 2027 nachgeholt werden können. Trotz des neuen Formats erwartet er „ein starkes Zeichen aus Frankfurt“ – auch wenn die Reduzierung von 2.500 Veranstaltungen auf nunmehr 80 viele hoch Engagierte enttäuscht habe.

kna

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