Essen: Gewerkschaften diskutieren über Katholisches Klinikum

Die Gewerkschaften ver.di und DGB beratschlagen Mittwoch in Altenessen und online zur Zukunft der Krankenhäuser im Essener Norden. Sie reagieren damit auf Pläne der Contillia-Gruppe zwei Krankenhäuser der Katholisches Klinikum Essen (KKE) GmbH aufzugeben.

Das Marienhospital in Altenessen (Foto: KKE)

Die Schließung von Krankenhäusern im Essener Norden nicht auf dem Rücken von Beschäftigten und Bürgern: So lautet der klare Appell der DGB-Region und der Gesundheitsgewerkschaft ver.di, die gemeinsam zu einer Podiumsdiskussion einladen. Die Diskussion findet am Mittwoch, 29. Juli 2020, um  17 Uhr im KD 11/13 in Altenessen statt. Dort werden laut Veranstaltern neben „Kennern des Nordens und einem Krankenhausmitarbeiter“ auch Oberbürgermeister Thomas Kufen und ver.di-Krankenhausexperte Jan von Hagen zu Gast sein. „Die Kommunalpolitik hat in den letzten Wochen viele Aussagen in die Welt gesetzt – jetzt geht es nicht darum dem Ärger Luft zu machen, sondern Lösungswege zu finden“, sagte Björn Jadzinski von ver.di. im Vorfeld.

Anfang Juli hatte es bereits öffentliche Proteste gegeben. Die Contilia-Entscheidung, statt eines geplanten Krankenhausneubaus das Marienhospital in wenigen Monaten zu schließen, sorgte auch in der Pfarrei St. Johann Baptist für Enttäuschung und große Verärgerung.

Teilnahme ist auch online mögich

Eine Besonderheit, die Corona geschuldet ist, wird auch für den DGB vor Ort eine neue Erfahrung sein. „Wir wissen um die Situation und möchten jedem die Möglichkeit geben online als Gast bei der Veranstaltung dabei zu sein“, erläutert Dieter Hillebrand, Geschäftsführer der DGB-REgion. Es gibt eine begrenze Anzahl an Plätzen im KD 11/13 an der Karl-Denkhaus-Straße 11. Diese vergeben die Veranstalter nur nach einer Anmeldung per Mail an fb03.ruhr-west@verde.de. „Aber vor dem eigenen Computer oder auf dem Handy können alle Interessierten teilnehmen“, so Hillebrand.

Den Link zur Liveübertragung gibt es auf den Facebook-Seiten des DGB Mülheim-Essen-Oberhausen und von ver.di Ruhr-West sowie auf der Verdi-Homepage 

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