Caritasdirektor Schmitt wechselt nach Köln

Matthias Schmitt, Caritas-Direktor im Bistum Essen wechselt zum Jahreswechsel zur Caritas im Erzbistum Köln. Ein Sprecher der Caritas bestätigte entsprechende Informationen auf Anfrage.
Matthias Schmidt (Foto: Caritas)

Matthias Schmitt –Foto: Caritas im Bistum Essen

Matthias Schmitt, Caritas-Direktor im Bistum Essen wechselt zum Jahreswechsel zur Caritas im Erzbistum Köln. Entsprechende Informationen des Neuen Ruhrworts bestätigte ein Caritas-Sprecher am Mittwochabend dieser Zeitung auf Anfrage. Schmitt übernimmt demnach in Köln die Aufgaben des jetzigen stellvertretenden Diözesan-Caritasdirektors Helmut Loggen.

Wenngleich Schmitt im vorigen Jahr nur als Interimsdirektor in sein Amt eingesetzt worden war, gilt sein Weggang als Verlust für die Caritas im Ruhrbistum. Schmitt hatte am 1. Juli 2020 das Vorstandsamt beim Caritasverband für das Bistum Essen übernommen. Er trat damit die Nachfolge von Sabine Depew an,  die den Essener Caritasverband nach nur drei Jahren Amtszeit verließ. Dem Verband zufolge wollte Depew ihren Lebensmittelpunkt nach Schleswig-Holstein verlegen.Im Februar 2021 hatte die Caritas den ursprünglich bis zum 31. März befristen Vertrag bis zum Jahresende verlängert. Schmitt sei beauftragt, den katholischen Sozialverband im Ruhrbistum inhaltlich und strukturell für die Zukunft aufzustellen, hieß es. Damit dieses Projekt nicht unter Zeitdruck gerate, wurde der Vertrag verlängert.

Schmitt ist Theologe und Ökonom mit einem Masterabschluss in Medizinmanagement und seit 2014 für das Bistum Essen tätig. Seit 2016 ist er Prokurist der Beteiligungsgesellschaft im Bistum Essen (BBE GmbH). Seine Aufgabe bei der Beteiligungsgesellschaft des Bistums Essen (BBE) hat er nach Amtsantritt bei der Caritas in reduziertem Umfang fortgesetzt. Im Juni war bekannt geworden, dass das Ruhrbistum die BBE bis 2023 auflösen möchte, aber für das Personal Sorge getragen wolle. Die BBE organisiert seit 2017 die Minderheitsbeteiligungen an 28 gemeinnützigen Gesellschaften mit 20 Krankenhausstandorten, 27 Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen sowie 51 Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Diese Minderheitsbeteiligungen will das Bistum bis Ende 2022 an die jeweils übrigen Gesellschafter übergeben.

 

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